Pressestimmen

Exzellentes Solo- und Duospiel

Töging. (…)Andreas Hering spielte sie (Beethoven: Fantasie H-Dur op.77, Anm.) mit einer pianistischen Bravour sondergleichen. Bestechend die mitreißende Spontanität und Wucht seines Vortrages in den eruptiven Akkordfolgen und rasanten Läufen, aber auch die tiefe Beseeltheit in der Gestaltung der melodischen Sequenzen. Grandios! (…)

Peter Vornehm, Passauer Neue Presse, 25.3.2010

Musikalisches Feuerwerk mit Hirtengott

Flensburg (pz) Mochte draußen auch ein puschkineser Schneesturm sein Unwesen treiben: Im Alten Gymnasium ließ es sich Hirtengott Pan nicht verdrießen, schwüle Sommerhitze elysischer Gefilde in schmerzlicher Süße zu imaginieren.(…)- ein Feuerwerk an sprudelndem Witz, ironischer Groteske und faunischem Grinsen!

Flensburger Tageblatt, 11.2.2010

Einfühlsame Partnerschaft

Telgte(pz). (…)Als ob sie sich gegenseitig zu virtuosen Äußerungen aufforderten, wirkten die beiden Musiker mit überwältigender Intensität doch wie eine Einheit. Der leichte, helle Klang der Flöte bestimmte letzten Endes den Abend, die einfühlsame Partnerschaft des Pianisten war jedoch nicht wegzudenken.

Westfälische Nachrichten, 1.12.09

Akademiekonzert für junge Künstler

Schlitz (pz)

Einen großartigen Musikabend hatte Lothar Behounek, Leiter der Landesakademie Hessen, am Freitagabend im Gartensaal des Schlosses Hallenburg den Zuhörern des Akademiekonzerts für junge Künstler versprochen.
Mit den mehrfach national und international ausgezeichneten Preisträgern Andreas Kißling (Flöte) und Andreas Hering (Klavier) stellte er zwei junge Künstler vor, die dieses Versprechen mehr als nur einlösen konnten.
Sie hatten ein wunderschönes Programm sorgsam ausgewählt, das mit J.S. Bach, Franz Schubert, Claude Debussy und Sergej Prokofjew Werke von der Barockzeit bis in die Moderne umfasste und dem Zuhörer eine spannende Zeitreise durch die Musikgeschichte ermöglichte.
Mit J.S. Bachs Sonate E-Dur BWV 1035 hatten sich die Künstler für eine Interpretation entschieden, die sich durch jugendliche Frische und ausgeprägte dynamische Gestaltungsmerkmale auszeichnete. Mit großer Weite in der Tongestaltung, mit tief ausholenden lemniskadenartigen Spannungsbögen in den langsamen Sätzen, ein- und ausschwingenden Bewegungen in den Feinstrukturen, und durch behutsames Auffangen der musikalischen Nebenmotive setzte Andreas Kißling von Beginn an hohe Maßstäbe und überzeugte durch große Musikalität. Dabei wurde er mit viel Empathie am Klavier unterstützt von einem mitatmenden und sensibel unterstützenden Andreas Hering – ein kongeniales Miteinandermusizieren der beiden, das sich durch das gesamte Programm zog. Mit der Interpretation von Bachs wunderschönem Barockwerk gelang den jungen Künstlern eine sehr eigene und spannungsgeladene Version, die auch in einer von historischer Aufführungspraxis geprägten Zeit ihre volle Berechtigung fand. Um verlorene Liebe ging es dann in Schuberts Variationen über das Lied „Trockene Blumen“ aus dem Liederzyklus „Die schöne Müllerin“ für Flöte und Klavier op. posthum 160 D 802.
Großartige Variationen mit tief ausgeloteten Gefühlen, die Hohe Schule romantischer Tonkunst! „…heraus, heraus! Der Mai ist kommen, der Winter ist aus.“
Schubert hat in diese kulminierende Schlusspassage des Liedes Nr. 18 der „Schönen Müllerin“ so viel Sehnsucht und Leidenschaft hineingelegt, dass wir spätestens nach Peter Härtlings Schubert-Biografie annehmen können, dass diese brilliante Musik in seiner tragischen Biografie essentiell tief verwurzelt war.
Kißling und Hering waren diese Variationen wie auf den Leib geschnitten. Sie kamen ihrem erlebnisbetonten Gestaltungswillen voll entgegen: dunkle melancholische Ankündigungen, blumige Umspielungen, ausufernde Klangteppiche, extreme dynamische Auslotungen, ekstatisierende Melodienbewegungen, Ungeduld.. Beide spielten dies alles mit großer Hingabe und zogen die Zuhörer dabei tief in ihren Bann. Beeindruckend, wie sie mit den Zitaten des Liedes jonglierten, sie sich einander zuwarfen, souverän und gleichberechtigt beide Instrumente.
Auffallend und wie als Beleg für erlebnisreiches Musizieren, dass sie den musikalischen Prozess ihrer Ausführungen emotional durch Körpersprache und mimischen Ausdruck (Pianist) verstärkten und untermauerten. Ein Umstand , der durch das gesamte Programm zu beobachten war. Das „mitgegangene“ Publikum bedankte sich mit lang anhaltendem Beifall für die hingebungsvolle Darbietung.
Mit Claude Debussys „Images“ Heft 1 (1905) für Klavier solo nach der Pause ging die Zeitreise durch die Musikgeschichte weiter. Debussy löste sich mit diesen Kompositionen in der Mitte seines Schaffens vom Einfluss der Deutschen Romantik (Schubert, Schumann) und wurde zum Schöpfer eines impressionistischen Musikstils, der sich stark an der Tradition französischer Musik und Malerei orientierte (2.
Satz: „Hommage a Rameau“). Musik als sinnliche Klang- und Farbkunst, als Wahrnehmung der Geheimnisse von Schönheit und Natur.
So lauschte der Zuhörer gebannt dem Spiel von Andreas Hering, wie schimmernde und durchsichtig pastellfarbene Klangfarben entstanden (1. Satz: „Reflets dans l´eau“, „Wasserspiegelungen“ und 3. Satz: „Mouvement“, „Bewegung“), leicht und licht, flirrend, auf- und abrauschende Wellenbewegungen, stets tonal gehaltene Klanggemälde. Herings Hände bewegten sich wie die Hände eines Malers. „Wie mit dem Pinsel gemalt!“ kommentierte dann auch eine Zuhörerin in > einer kleinen Pause den musikalischen Vortrag. Hering spielte diese französischen Umarmungen souverän und mit großer Hingabe , charmant und dezent parfümiert auf der einen und als musikalischen Ausdruckstanz mit überbordender französischer Lebensfreude auf der anderen Seite.
Lothar Behounek hatte die Sonate für Flöte und Klavier D-Dur op.94 (1943) von Sergej Prokofjew bereits bei der Begrüßung als „großartigen Höhepunkt“ des Abends angepriesen.
In der Tat: es wurde ein solcher! Prokofjew war nach seiner Frühphase eher atonaler Musik im Jahre 1933 in die Arme „Mütterchen Russlands“ zurückgekehrt und hatte sich wieder näher der weit ausgesponnenen Melodiosität der russischen Musiktradition des 19. Jahrhunderts angeschlossen.
Die im Programm vorgestellte Flötensonate gehört in diese Schaffensperiode. Ein großartiges Werk, das von seinen Interpreten alles abverlangt!
Kißling spielte die sehr anspruchsvolle Flötenpartie mit stupenter technischer Brillianz. Der extreme Tonumfang verlangt dem Flötisten alles ab. Kißling blies ausgewogen in allen Registern, nie forcierend, immer in der Mitte des Tons, voller Leidenschaft:
Beseeltes Spiel, wenn nötig (für die Weite Russlands), glanzvolles Spiel (für Lebensfreude und Leidenschaft), dunkle Farben (für das nationale Desaster um Stalingrad 1943), scharfe Klanggebung (beim Ta-ta-ra-ta von Soldatenmusik).
Hering stand ihm in nichts nach. Vom scharfen Ta-ta-ra-ta in der linken Hand bis zur seeligen Hingabe in ausschweifende Harmonik beherrschte er alle Facetten der musikalischen Gestaltung.
Begeisterter Applaus des mitgerissenen Publikums dankte den beiden jungen, sympathischen Künstlern. Diese, schon wieder etwas erholt, bedankten sich ihrerseits mit einem Menuett aus der Sonate Nr.14 F-Dur (KV 14) von W.A. Mozart, frisch und heiter, halt mozartisch, bewiesen noch einmal ihre Vielseitigkeit und beschlossen einen beeindruckenden Akademieabend.
Letzte Anmerkung: ein solch hochkarätiges Konzert hätte sicherlich ein paar mehr Zuhörer als die vorhandenen verdient.

Schlitzer Bote, 27.9.2009

Ein Meister der Kontraste – “CHT goes Classic” – der Pianist Andreas Hering in Bebenhausen

Bebenhausen(pz). Es mag ausgewogenere Interpretationen des Kopfsatzes von Beethovens großer Es-Dur-Sonate op. 7 geben, kaum aber heftiger bewegte und, bei gleichzeitiger Innigkeit des Ausdrucks, stürmischer drängende. Was sollte hier auch aus- und abgewogen werden, in einer Sonate, die Beethoven nach dem Zeugnis Czernys “in einem leidenschaftlichen Gemütszustand schrieb” und die bald den Beinamen “Der Verliebte” erhielt?
Andreas Hering scheint ein geradezu erotisches Verhältnis zu seinem Instrument zu verbinden. Seine seelisch durchdachte Deutung nahm vom ersten Takt an gefangen, überzeugte durchwegs und entließ die gut 60 Hörerinnen und Hörer am Freitagabend in Bebenhausen nach einem ungemein empfindsamen Rondo-Finale beseligt in die Pause.
Auf gleicher Interpretationshöhe hatte sich eingangs die Fantasie H-Dur op.77 von Beethoven bewegt, während Herings klangsinnliche Wiedergabe zweier “Encores pour piano” von Luciano Berio, “Wasserklavier” und “Luftklavier”, dazu angetan war, Verächter der Neuen Musik in Liebhaber zu verwandeln.
Der junge Pianist, Preisträger zahlreicher Wettbewerbe und Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, zeigte sich nach der Pause auch in Alexander Skrjabins Sonate op.70 als ein Meister der Kontraste. Andreas Hering fand nicht nur zu einem gleichsam entmaterialisierten Skrjabin-Ton, es war ein Augenblick großer Delikatesse, als nach strahlenden Fortissimo-Akkordreihen das Allegro-Motiv in äußerster Zartheit zurückkehrte.
Einen kraftvollen Abschluß des offiziellen Programms bildeten die “Trois Mouvements de Pétrouchka” von Igor Strawinsky, die dem Pianisten die gern und souverän genutzte Gelegenheit zu virtuoser Prachtentfaltung gaben. Unter dem vom begeisterten Publikum bis zum demonstrativen Schließen der Tastatur erbetenen Zugaben ragte die mit verhaltenem Pedaleinsatz und unaufdringlich eleganten Verzierungen vorgetragene Sonate A-Dur K322 von Domenico Scarlatti heraus.

Schwäbisches Tagesblatt, 20.7.2009


Wo die Puppen tanzen – Andreas Hering eröffnet Birnbacher Piano-Saison

Bad Birnbach(pz). Technisch überaus versiert spielen sie alle. Aber dann beginnen schon die Unterschiede bei den jungen Pianisten, die sich in der Bad Birnbacher Konzertreihe „Piano virtuos“ präsentieren. Hat zum Abschluss der Saison 2008 eben noch ein Ukrainer mit fast unverschämter Kaltschnäuzigkeit die schwersten Brocken virtuoser Klavierliteratur gestemmt, drehte sich nun beim Eröffnungsabend der Saison 2009 am Donnerstag im Bad Birnbacher Artrium die Stimmung fast ins Gegenteil.
Der 26-jährige Andreas Hering widmet sich mit ganzer Hingabe Beethoven. In dessen ausschweifender Fantasie in g-Moll folgt der junge deutsche Pianist ergriffen den großen melodischen Bögen, deckt aber genauso leidenschaftlich die Kontraste dieser Musik auf. Ähnlich tiefsinnig nachspürend nimmt er sich die 4. Beethoven-Klaviersonate zu Herzen. Beethoven selber hat sie als „Grande Sonate“ bezeichnet und dieser Größe ist sich Hering stets bewusst. Wenn Beethoven im zweiten, langsamen Satz „gran espressione“ verlangt, heißt das für Hering, diesen „großen Ausdruck“ in jede Note, ja sogar in jede Pause zu legen. Wenn alles so voller Bedeutung aufgeladen wird, entsteht mitunter das Gefühl einer Bedeutungsschwere, spätestens bei den von Hering packend gespielten Brahms-Variationen über ein eigenes Thema. Dass Hering durchaus zu haben wäre für die etwas freizügigere Welt, zeigen seine an diesem Abend gespielten Scarlatti-Sonaten sowie die Stücke „Wasserklavier“ und „Luftklavier“ von Berio.
Den stärksten Eindruck hinterließ Hering aber mit der Ballettmusik zu „Petruschka“ von Strawinsky, für die der Komponist selber eine Klavier-Fassung erstellt hat. Petruschka ist eine russische Puppenfigur und so lässt Hering an diesem Abend im wahrsten Sinn des Wortes die Puppen tanzen, wobei ihm wieder die zarten, zerbrechlichen Stellen dieser Ballettmusik innerlich mehr zu sagen scheinen als jeder donnernde Auftritt.

(Hubert Schöne) Passauer Neuen Presse, 28.3.2009


“Stellen Sie sich vor, ich wäre Beethoven” – ebenso virtuos wie emotional: Andreas Hering brillierte am Flügel in Hummers Kultursalon

Hohenhameln-Soßmar (pz). Andreas Hering stellt noch vor der ersten Tastenberührung mit dem Salon-Flügel wie aus dem Handgelenk eine Analogie zwischen Gastgeber Gerhard Hummer und dem preußischen Fürsten Carl von Lichnowsky her, jenem einstigen Mozart-Schüler und einem der wichtigsten Gönner Beethovens, in dessen Salons der Komponist in familiärer Atmosphäre zu musizieren pflegte. “Und stellen Sie sich vor, ich bin Beethoven”, fügt er hinzu. Während die Zuschauer noch über das Selbstbewußtsein des jugendlichen Musikers in T-Shirt unter dem schwarzen Anzug schmunzeln, schmeichelt Hering schon mit Beethovens Fantasie H-Dur op.77, hübsch durchsichtig und dynamisch – eine klug gewählte Einstimmung.

Dann die Es-Dur-Sonate op.7, die Beethoven einst seiner verehrten ungarischen Schülerin widmete und deswegen “Verliebte” genannt wird. Eine publikumswirksame Übertreibung, denn die Sonate klingt eher meisterlich kompositorisch durchdacht, als aus dem Bauch heraus erschaffen. Verliebt wirkt nur der Pianist – und zwar in die Musik. Seine Virtuosität, die er in den wechselvollen romantisch-poetischen Dimensionen auskostet ist das eine – entscheidend ist indessen Herings detailverliebte Emotionalität, mit der er sich gleich mit den ersten Takten mühelos in Bauch und Herz des Publikum spielt.

Dort trifft er auch mit gänzlich Unbekanntem: Luciano Berios “Wasserklavier” und “Luftklavier”, (…). Unter Herings Händen scheint sich der Flügel mal wie eine stille Meeresoberfläche im Mondlicht zu kräuseln und sich reflexartig zur brüllenden Orkanbestie zu verwandeln, wenn er mit einem tiefen Seufzer zum Fortissimo ansetzt. Überhaupt ist es spannend, den Pianisten zu beobachten (…)

Den Konzerthöhepunkt hat sich Hering bis zum Schluß aufgehoben: Die drei Sätze aus Igor Stravinskys Ballett “Petrouchka” (…)Hering ist wieder einmal in seinem Element: empfindsam die lyrischen Passagen, wie süßer Gesang die Pianostellen und selbst wenn er mit tiefem Seufzer die Fortissimos entfesselt, klingt er zwar brodelnd-ekstatisch – aber nie brutal. Das Publikum liegt ihm zu Füßen. Zu Recht! Bravo!

(von Ulrich Jaschek) Peiner Allgemeine Zeitung, 3.2.2009


“So spannend kann musiziert werden!” – Isang Enders und Andreas Hering in der Hallenburg

SCHLITZ (pz). Zu einem außergewöhnlichen Konzertabend hatte sich am Samstag eine zahlreiche Gemeinde von Kammermusikfreunden versammelt.
(…) Das Programm enthielt (klassische) Kompositionen von Ludwig van Beethoven und (moderne) von Olivier Messiaen und Isang Yun. Bei Beethoven wurde der Bogen über drei Schaffensperioden gespannt: von seiner frühen Cellosonate op. 5, Nr. 2 über ein Variationenwerk (WoO 46) bis zur letzten Cellosonate (op. 102, Nr. 2).
(…) Isang Enders und Andreas Hering gingen bis zum Äußersten, was Virtuosität und dynamische Gegensätze angeht. (…) Enders, der sich schon vor zwei Jahren in der Hallenburg als herausragend präsentierte, und inzwischen Konzertmeister in der Dresdner Staatskapelle ist, interpretierte zusammen mit seinem hervorragenden Partner alle Stücke unglaublich klar, spannend, virtuos und überwältigend-fesselnd. Ein Glanzlicht unter den Hallenburger Schlosskonzerten! (…)

Schlitzer Bote, 08. Dezember 2008


“Begegnung mit beiden Beethoven” – Andreas Hering und Clemens Berg mit unterschiedlichen Sichtweisen bei den Kasseler Musiktagen

(…)Andreas Hering entdeckte in drei Werken des Meisters, darunter die Sonate op.7, eine Fülle an Kontrasten und Nuancen. Sein geradezu detailversessenes Spiel war in den pianistischen Mitteln fulminant und machte überdies deutlich, wie radikal diese Musik im 19. Jahrhundert gewirkt haben muss.(…)

Hessische Allgemeine, 08.11.2008 (Auflage: 244.355)


“Vollgriffig und kraftvoll” – Weidener Max-Reger-Tage zu Gast in Brand

(…)Zur Einstimmung auf den Programmhauptteil spielte Jungpianist Andreas Hering zwei Sonaten von Domenico Scarlatti. Mit virtuosen Läufen und kristallklaren Trillern zeigte Hering sein großes technisches Können. Das Hauptwerk des Abends, “Variationen über ein Thema von G.P.Telemann” op.134 von Max Reger, gehört mit Sicherheit zu den monumentalsten und schwierigsten Werken der Klavierliteratur. (…)..die kraftvolle, vollgriffige Fuge, die keinen Deut leichter zu bewältigen ist als die Variationen, spielte er bravourös und brachte sie mit gewaltigen Akkorden zu einem grandiosen Ende.(…)

Der neue Tag, Weiden 22.9.2008


“Partnerschaft zwischen Solist und Orchester, Konzert der Kammerphilharmonie Bad Nauheim und des Pianisten Andreas Hering im Dolce-Theater”

(…)Andreas Hering gelang es großartig, diesen spontanen, improvisatorisch wirkenden Charakter mit dem Orchester in atmenden und beantwortenden Spiel zu bewahren, wofür ihm frenetischer Beifall dankte.(…)

Wetterauer Zeitung vom 23.11.2007


“Musikalische Erfrischung in Landow” – Festspiele MV

(…)Für einen absoluten Hörgenuss sorgte Andreas Hering mit Mozarts perlend, brillianten Variationen über “Ah, vous dirai-je, Maman”. Als “Rettung” für zwei im Stau stecken gebliebene Künstler sprang er sogleich mit Schumanns “Toccata” ein und lieferte mit diesem Werk einen weiteren Beweis seiner Virtuosität. (…)

Ostsee-Zeitung vom 7.8.2007 (Rügener Zeitung)


“Hohes Maß an Souveränität” – Nordhessischer Kultursommer: Nikolaus Rexroth, Andreas Hering

(…)Der fast zehn Jahre ältere Andreas Hering hat sich das hohe Maß an Souveränität schon angeeignet, das Rexroth zeitweilig gefehlt hatte.
Seine Scarlatti-Allegri waren durchsichtig, mit plausibler klarer Akzent-Betonung der Motive. Schumanns g-moll-Sonate führte in ein Wechselbad an romantisch-poetischen Dimensionen, die Hering voll auskostete. Atemberaubend Beethovens c-moll-Sonate op.111, die in die fernen Ausdruckswelten der letzten Lebensjahre des Komponisten führte.
Diese Sonate ist ein heiliges, auch gefürchtetes Stück für Pianisten. Hering stand nicht nur über der Musik, er war gleichsam Teil davon.
War schon seine Leidenschaftlichkeit im Maestoso-Appassionato-Teil beeindruckend, traf er die überirdische Entrücktheit der Arietta mit ihren zarten Triolenketten in hoher Lage auf die anrührende Weise, die dem Ausnahmewerk voll gerecht wird. Eine überaus reife Leistung, die das Publikum gebührend feierte.

HNA vom 17.7.2007


“Klar strukturierte Melodieführung” – Das Ford-Sinfonie-Orchester in der Philharmonie

(…)Schließlich standen zwei klassische Meisterwerke auf dem Programm: J.Brahms’ erstes Klavierkonzert und Beethovens fünfte Sinfonie.
Mit dem jungen Pianisten Andreas Hering war zudem ein Künstler gewonnen, der sich furchtlos dem schwierigen Brahms-Stück stellte. Souverän meisterte er vor allem langsamen Satz und Finale. Nebenstimmen waren in seiner Interpretation ebenso wichtig wie die klar strukturierte Melodieführung.(…)

Kölnische Rundschau vom 20.3.2007


“Rasante Fingerfertigkeit”

“(…)Das hartnäckig sich haltende Vorurteil vom ‘spöden’, schwer konsumierbaren Reger spielte Andreas Hering schon beim ersten Stück – der Sonatine e-moll op.89,1 – mühelos aus den Köpfen. Die wie ihre Zyklusschwestern zu genialer Einfachheit reduzierten drei Sätze verlangen ein gerütteltes Maß an pianistischer, aber auch menschlicher Reife, Rasante Fingerfertigkeit unter Beweis zu stellen wie bei der abschließenden Schumann-Sonate ist die eine Sache, das kann mit viel Übungsfleiß trainiert werden. Aber die musikalische Schönheit des Einfachen heraus zu arbeiten, die Max Reger hier hineingeschrieben hat, bedarf weit mehr als nur manueller Kunst, sondern vielmehr künstlerischer Herzensbildung. Eine Verblüffende Erfahrung für den Reger-Kenner, wenn dieses Vermögen bereits bei einem so jungen Mann prächtig entwickelt ist. Ohne sich weiter anzustrengen , waren die vielen Querverbindungen zu Mozart und Beethoven herauszuhören, klar und deutlich selbst in winzigen Nuancen sauber gezeichnet. (…)”

Kötztinger Zeitung vom 3.10.2006


“Ein hinreißender Genuss”

“(…) Höhepunkt wurden die ‘Variationen über ein Thema von G.F.Händel’ von Johannes Brahms. Hier sprühten Raffinesse, künstlerische Ausdrucksfähigkeit und jugendliches Temperament zusammen mit tiefer gedanklicher Durchdringung durch den jungen Interpreten in jeder Phase der sich ständig steigernden musikalischen Auseinandersetzung mit dem Barockthema mit. Ein hinreißender Genuss, dank der Jütting-Stiftung, die Stendal in über 50 Konzerten mit Stipendiaten endgültig zur Musikstadt von Rang und Namen machte.”

Altmark-Zeitung vom 29.9.2005


“hochvirtuose und unter die Haut gehende Interpretationen”

“(…)Verblüffung mit seinen hochvirtuosen und unter die Haut gehenden Interpretationen schuf Andreas Hering aus Rostock. Mit stupender Technik und absoluter Sicherheit, reifem Gestaltungswillen und eindringlichem Ausdruck überzeugte er durchweg, zeichnete Reger mit Trotz, Zartheit, Witz und Charme als unwiderstehlich attraktiven Tondichter. (…)”

“Der Neue Tag” vom 9.9.2005, (Weiden)

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